Richtig einheizen – Welches Holz für den Steinbackofen?

Vom richtigen Holz bis zur Technik - einen Steinbackofen zu besitzten ist die eine Sache. Ihn zu befeuern eine andere.

Richtig einheizen – Welches Holz für den Steinbackofen?

Den neuen Steinbackofen im Garten schon in Betrieb genommen? Beim Schlagen des Feuerholzes gilt natürlich: selbst ist der Mann bzw. die Frau. Mit einer OCHSENKOPF Ausstattung theoretisch kein Problem. Doch welches Holz ist überhaupt geeignet, welches Werkzeug nimmt man am besten zum Schlagen und wie befeuert man den Steinbackofen richtig?

Viele Hölzer enthalten Teere und Harze, die beim Befeuern verdampfen und die Funkenbildung anregen. Das kann nicht nur beim Öffnen des Ofens gefährlich werden – die Öle entwickeln ebenfalls viel Qualm, der Brot oder die Pizza ungenießbar oder sogar gesundheitschlädlich macht. Von Nadelhölzern, Eiche und Walnuss also am besten die Finger lassen.

Richtig gut hingegen eignen sich für den Steinbackofen Obstbaumhölzer, Erle, Buche, Esche, Ahorn, Pappel, Rebholz oder Akazie. Buche bietet nach unseren Erfahrungen die besten Resultate: Lange Brenndauer, wenig Funkenbildung und wenig Qualm. So soll es sein.

Hölzer dieser Art spaltet ein OCHSENKOPF Spalthammer. Die speziellen Hammerköpfe haben ein besonders breites Blatt. Um hartes, kurzfaseriges Laubholz zu bearbeiten, benötigt man einen schweren Spalthammer, der das Holz mit Wucht auseinandertreibt. Zum Beispiel der BIG OX, der OX 635 H PROFI-Holzspalthammer.

Achtet darauf, dass das Holz wirklich gut durchgetrocknet ist. Zu nasses Holz brennt zum einen nicht gut. Zum anderen entwickelt es viel Rauch.

Wenn das Holz präpariert ist, braucht es aber noch ein wenig Geduld, bevor frisches Brot oder eine Pizza über der Glut gebacken werden können. Hier ein paar Tipps zum richtigen Einheizen:

Papier, Pappe und Fünkelholz schichten. Das gibt richtig Zunder! Nach ca. fünf Minuten können dann die ersten stärkeren Holzscheite nachgelegt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, schichtet nach einigen Minuten noch einmal Brennmaterial nach und lässt das Feuer eine gute Dreiviertelstunde arbeiten bis sich eine schöne Glut gebildet hat. Dann kann das Feuer über die gesamte Backfläche verteilt werden, so wird der Ofen gleichmäßig aufgeheizt. Die Flammen werden jetzt kleiner und die Glut gibt die perfekte Hitze ab. Damit das Feuer ausreichend Luft ziehen kann, empfiehlt es sich, die Ofentüre einfach ein paar Minuten offen stehen zu lassen. Wenn die richtige Temperatur erreicht ist (abhängig vom Backwerk), einfach die Glut an die Rückwand schieben und los geht’s.

Selbstverständlich sollte ein Feuer, auch im Steinbackofen, niemals ohne Aufsicht brennen!

 

 

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