Werdegang
einer Axt

Die OCHSENKOPF Axt steht für Handwerkskunst auf höchstem Niveau,
sie ist noch heute der Stolz bergischer Werkzeugindustrie.

Aus der Schmiede in den Wald

Als erstes werden die Schmiederohlinge aus gewalztem C60 Vergütungsstahl abgesägt. Danach wird auf einer Schmiedepresse der rotglühende Rohling verformt und das Axtauge gelocht. Überschüssiger Grat wird hierbei entfernt. Das glühende Axtblatt wird auf der Reckwalze ausgeschmiedet.

Die endgültige Formgebung ensteht unter dem Schmiedehammer, hier wird überschüssiges Material abgegratet und das Blatt vorgeschliffen. Unsere Äxte erhalten nach diesem Schritt die OCHSENKOPF Stempelung und werden vergütet (Prozess des Härtens und Anlassens), dies gewährleistet der Axtschneide unsere berühmte Härte und Zähigkeit.

Als finalen Schritt bei der Herstellung wird die Oberfläche sandgestrahlt und feingeschliffen. Ein balliger Schliff erhöht hierbei die Standfestigkeit der Schneide, Klarlack schützt vor Korrosion. Nun muss die Axt nur noch eingestielt und verkeilt werden. Die dreifache Verkeilung durch einen Holz- und zwei Ringkeile sorgt für eine dauerhafte sichere Verbindung.