Hinweise zu unseren Produkten

Holzhacken

Ein breiter ungefähr kniehoher Hackklotz auf einer ebenen Fläche bildet die Grundlange beim Holzhacken. Stellen Sie das zu spaltende Holzstück auf den Hackklotz und nehmen Sie die Spaltaxt in beide Hände. Die rechte Hand umfasst das Stielende, die linke Hand umgreift den oberen Teil des Stiels unterhalb des Axtkopfes (für Linkshänder gilt dies entsprechend umgekehrt). Heben Sie die Axt nun in die Höhe und führen Sie beim Auslösen des Schlages die linke Hand entlang des Stiels ans Stielende zur rechten Hand. Für kleinere Holzstücke reicht oftmals ein Schlag aus und das Holz ist gespalten. Bei größerem Holz können Spaltkeile als Hilfe eingesetzt werden.

Allgemeine Sicherheitshinweise

  • Schlagen Sie niemals Stahl auf Stahl (z.B. Hammer oder Axt gegen Axt). Auch Stahlkeile dürfen daher stets nur mit geeigneten Hartholz- oder Kunststoffhammer eingetrieben werden. Das Schlagen von Stahl auf Stahl kann zu Materialabsplitterungen führen und schwere Unfälle verursachen.
  • Verwenden Sie zum Eintreiben von Alu- und Kunststoffkeilen ausschliesslich geeignetes Werkzeug wie zum Beispiel einen Spalthammer. Nur dieses Werkzeug ist aufgrund seiner speziell konzipierten Bauart zum Eintreiben von Keilen dauerhaft geeignet.
  • Werkzeuge nur für den vorgesehenen Einsatzzweck verwenden. Beispiel: Die Axt als Hammer zu missbrauchen entspricht nicht ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch.
  • Vor jedem Gebrauch muss das Werkzeug überprüft werden. An Kopf und Stiel dürfen keinerlei Materialrisse oder Beschädigungen vorhanden sein. Der Stiel muss mit dem Kopf fest verbunden sein.
  • Tragen Sie angemessene Schutzkleidung, zum Beispiel eine Schutzbrille, Handschuhe und Sicherheitsschuhe.
  • Mit den Werkzeugen nicht seitlich hebeln.
  • Verwenden Sie nur Original-Ersatzstiele und -Ersatzkeile. Damit eine festsitzende und somit sichere Verbindung zwischen Kopf und Stiel gewährleistet werden kann, müssen die Maße aufeinander abgestimmt sein.

Pflege- & Aufbewahrungshinweise für die Werkzeuge

  • Die richtige Pflege Ihres Werkzeuges verlängert die Lebensdauer entsprechend.
  • Bewahren Sie es daher immer sachgemäß auf.
  • Die Lagerung an zu trockener Luft lässt den Stiel schnell austrocknen.
  • Eine zu feuchte Lagerung lässt den Holzstiel aufquellen und beschädigt auf Dauer die Fasern des Holzstieles.
  • Bei einer längeren Einlagerung wird die Schneide durch das Auftragen von etwas Öl oder Fett vor Rost geschützt.
  • Stumpfe Schneiden können durch Nachschleifen wieder „scharf“ gemacht werden.
  • Achten Sie stets darauf, dass das Werkzeug in einem einwandfreien Zustand ist.
  • Die Schneide sollte durch einen entsprechenden Schneidenschutz geschützt werden.
  • Ein ausgetrockneter und locker sitzender Stiel ist ein Sicherheitsrisiko und sollte umgehend gegen einen neuen Original-Ersatzstiel ausgetauscht werden.

Die Auszeichnungen der OCHSENKOPF Werkzeuge mit Prüfzeichen qualifizierter Prüfstellen bescheinigen die hohe Qualität

  • KWF-Profi

    KWF-Profi

    Forsttechnische Arbeitsmittel, die das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Groß-Umstadt umfassend geprüft hat, werden mit dem Prüfzeichen "KWF-Profi" ausgezeichnet. Sie entsprechen allen Anforderungen nach dem Stand der Technik. Dazu gehören Wirtschaftlichkeit und die Standards der Arbeitssicherheit, Ergonomie und Umweltverträglichkeit. Die Prüfungen umfassen technische Messungen, forstliche Einsatzprüfungen und Praxisumfragen. Das neue Prüfzeichen "KWF-Profi" ersetzt das bisher bekannte FPA-Zeichen
  • KWF-Test

    KWF-Test

    Mit dem Prüfzeichen "KWF-Test" werden Produkte ausgezeichnet, bei denen einzelne technische Merkmale erfolgreich geprüft wurden. Das KWF vergibt dieses Zeichen auch, wenn Produkte für den semi-professionellen Forsteinsatz erfolgreich geprüft wurde.
  • VPA GS

    VPA GS

    Geprüfte Sicherheit durch die Versuchs- und Prüfanstalt (VPA) in Remscheid. Die VPA beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren intensiv mit der Prüfung von Handwerkzeugen.
  • Dreipilz

    Dreipilz

    Das Gütezeichen "Dreipilz" steht für die Verarbeitung hochwertiger Stähle in Verbindung mit laufenden Kontrollen der Versuchs- und Prüfanstalt (VPA) in Remscheid