Richtig
Holz spalten

Ein paar Tips zum richtigen Umgang mit
der Axt und zur eigenen Sicherheit.

WORAUF ES BEIM HOLZ SPALTEN WIRKLICH ANKOMMT

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Sicherheit geht vor

Unseren klare Empfehlung: Zur Ausstattung sollten robuste Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille gehören, die die Augen vor herumfliegenden Holzsplittern bewahrt. Zusätzlich sollte man vor jedem Gebrauch den Axtstiel auf einen festen Sitz im Axtkopf überprüfen, sowie die gesamte Axt auf etwaige Schäden wie Haarrisse kontrollieren.

Aufgepasst!

Diese Bilder dienen ausschließlich der Veranschaulichung des Bewegungsablaufs.
Bitte tragen Sie immer eine angemessene Schutzausrüstung und halten Sie Sicherheitsabstände

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Das Werkzeug wählen

Wer nur gelegentlich Kleinholz macht, ist mit einer Universalaxt gut versorgt, da sie sich nicht nur zum Spalten, sondern auch für leichte Fäll- und Entastungsaufgaben eignet. Wer dagegen ausschließlich mit Brennholz heizt und häufig Holz macht, braucht Spezialisten: Für Nadelholz ist eine Spaltaxt die beste Wahl. Der keilförmige Kopf bringt die Schlagkraft punktgenau aufs Ziel und zerteilt langfaseriges Holz meist mit einem Schlag. Um hartes, kurzfaseriges Laubholz zu spalten, benötigt man einen schweren Spalthammer, mit dem man das Holz mit mehr Wucht auseinandertreiben kann. Mit der extragroßen rückseitigen Schlagfläche des Spalthammers kann man zudem noch Spaltkeile kraftsparend ins Holz treiben.

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Die richtige Umgebung

Holz spalten ist ein Job für draußen – wer will schon das ganze Haus voller Dreck und Späne haben? Also am besten einen Hackklotz im Garten oder im Hof aufstellen. Um unnötige Risiken zu vermeiden, sollte man immer ein paar Meter Sicherheitsabstand zu Gegenständen und Personen einhalten.

Was tun, wenn ein Holzscheit schief gesägt ist und nicht richtig auf dem Holzklotz stehen will? Man kann Schrägen gut mit einem zweiten abgeschrägten Hackklotz ausgleichen, sodass das Holz sicher stehen kann. Unser Tipp: Ein alter Autoreifen wird an den Hackklotz festgenagelt, in die Mitte kommt dann das Holz. Der Reifen stützt schräge Holzscheite und verhindert auch, dass die Scheite beim Spalten herunterfallen.

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Griff und Position

Ein Hackklotz auf einer ebenen Fläche bildet die Grundlage beim Holz spalten. Dieser muss massiv sein, damit er Fehlschläge aushält, eben und ungefähr kniehoch, sonst leidet der Rücken bei der Arbeit. Das zu spaltende Holzstück wird hochkant auf den Hackklotz gestellt. Für einen sicheren Griff nimmt man die Spaltaxt in beide Hände. Die rechte Hand umfasst das Stielende, die linke Hand umgreift den oberen Teil des Stiels unterhalb des Axtkopfes (alle Ausführungen gelten für Rechtshänder – für Linkshänder ist die Anleitung entsprechend umgekehrt zu verstehen).

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Schlagtechnik

Beim Schwung wird die Axt über den Kopf gehoben. Beim Zuschlagen gleitet die linke Hand entlang des Stiels zur rechten Hand. Wichtig ist, dass die Axt möglichst in einem 90-Grad-Winkel auf den Holzscheit trifft. Bei kleineren Scheiten reicht oftmals ein Schlag aus, um das Holz zu spalten. Bei größeren Stücken muss man möglicherweise mehrmals zuschlagen – ein Spaltkeil in Kombination mit einem Spalthammer kann hier die Arbeit erleichtern. Am effektivsten wirken Drehspaltkeile aus Aluminium. Stahlkeile dürfen nur mit einem Hartholz- oder
Kunststoffhammer eingetrieben werden.

Um möglichst kraftsparend zu spalten, kann man sich kleine Faserrisse im Holz zunutze machen und genau an dieser Stelle die Axt ansetzen.

Die richtige Axt finden

Ob Sie besser mit einer Universal Gold-Axt oder einer spezialisierten Spaltaxt arbeiten sollten, finden Sie schnell und einfach mit unserer Filterfunktion bei den OCHSENKOPF Äxten heraus.

 

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